So werden Sie in XING gefunden

Unter die Rubriken „Ich suche“ und „Ich biete“ können Sie Ihre relevanten Themen eintragen. Sie erscheinen auf den ersten Blick gegensätzlich – allerdings gibt es Sachverhalte, die sowohl bei „Ich suche“ als auch bei „Ich biete“ gut passen – je nachdem, von welcher Seite man den Punkt betrachtet und wie man es entsprechend formuliert. Sie suchen beispielsweise neue Mitarbeiter. Dann können Sie dies als Mitarbeitersuche, aber auch als Stellenangebot darstellen. Entsprechend könnte es sein, dass
ein potenzieller Kandidat über das Feld „Ich suche“, ein anderer über das Feld „Ich biete“ sucht. In beiden Fällen wollen Sie natürlich gefunden werden. Daher bleibt Ihnen nur die Kombination, einen Eintrag in beiden Feldern zu machen, wenn Sie alle Chancen wahrnehmen wollen.

Vermeiden Sie in diesen beiden Rubriken ganze Sätze, womöglich noch mit diversen Floskeln garniert. Niemand möchte an dieser Stelle ganze Romane lesen – auch nicht, wenn Sie Ihre Anliegen noch so gut formuliert haben.

Nutzen Sie den Platz lieber, um sich auffindbar zu machen. Denn es hängt von den an dieser Stelle von Ihnen verwendeten Worten ab, ob andere Mitglieder Ihr Profil bei XING finden oder nicht. Überlegen

Sie systematisch: Welche Zielgruppen mit welchen Problemen werden mit welchen Suchbegriffen nach den Problemlösungen suchen, die Sie anbieten? Hier ist Ihre ganze Kreativität gefragt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Denn die beste und aussagekräftigste Profilseite nutzt gar nichts, wenn sie unter den 9 Millionen Mitgliedern nicht gefunden wird.

Wenn Sie zum Beispiel Dienstleistungen rund um das Social Network Marketing anbieten, so kann es sein, dass jemand diesen Fachbegriff zwar schon einmal gehört hat, aber nicht aktiv in seinem Wortschatz verwendet. Vielleicht verwendet er stattdessen den Ausdruck „Internet Marketing“. Nur wenn Sie auch diesen Begriff in Ihrem Profil, beispielsweise unter „Ich biete“, mit aufgeführt haben, werden Sie in seiner Ergebnisliste erscheinen.

Möglichst viele Begriffe und deren Synonyme auf die Seite zu packen birgt allerdings die Gefahr, dass Sie in dieser Rubrik so viele Eintragungen machen, dass es für den Leser unübersichtlich wird. Zeigen Sie Fingerspitzengefühl und halten Sie die Balance zwischen Unauffindbarkeit und dem Eindruck eines Bauchladens.

Wählen Sie aussagekräftige Begriffe. Durch die Nennung von zu allgemein gehaltenen Softskills wie „Kommunikationsfähigkeit“, „Begeisterung“ etc. verbessern Sie nicht Ihre Chancen darauf, gefunden zu werden, sondern blähen Ihr Profil nur unnötig auf. Denn wer würde seine Kontakte jemals nach solchen Begriffen filtern wollen? Wenn Sie solche Eigenschaften unbedingt angeben wollen, dann sollten Sie dafür die „Über mich“-Seite verwenden.

Auch Worthülsen ohne echte Aussagekraft haben im Hinblick auf XING-Suchfunktionen wie die Powersuche einen entscheidenden Nachteil. Ein Beispiel: Sie möchten Ihre Rubrik „Ich biete“, in denen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen auflisten, mit einem emotionalen Zusatz ausschmücken und wählen zu diesem Zweck den Ausdruck „mit Herz“. Wenn Sie nun die Powersuche „Mitglieder, die suchen, was ich biete“ durchführen, so werden Ihnen eine Reihe von XING-Mitglieder nur deshalb angezeigt,
weil es mit diesen eine Übereinstimmung bezüglich des Begriffs „Herz“ gibt. Mit den Suchergebnissen vom Herzchirurgen bis zur Tierfreundegruppe „Ein Herz für Hamster“ werden Sie dann wenig anfangen können.

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